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Rano64 Rano64 schrieb am 5. Mai 2017 um 16:49:
Sehr geehrter Herr Rohrmann,

sie haben recht: Pauschale Kritik ohne Hintergrund- und Detailinformationen ist unsachlich und unqualifiziert. Daher entschuldige ich mich in aller Form dafür.

Mit freundlichen Grüßen
R.
overstreet overstreet schrieb am 3. Mai 2017 um 19:01:
Ich werde die Einträge nicht mehr kommentieren.
Es ist nur äußerst interessant wie man über meine Vorbereitung, Ausrüstung oder Zielsetzung den Stab bricht, ohne jemals mit mir gesprochen oder sich sonst ausgetauscht zu haben.
Auch werde das Gästebuch nicht schließen oder verändern.
Jede Art von Zensur ist mir zuwider.

Ob ich heute ein paar Dinge anders machen würde?
SICHER!
Aber lieber etwas versuchen und es nicht schaffen, als es erst gar nicht versuchen und sich dann beschweren.

Wer bei uns etwas versucht und scheitert ist immer der looser.

Kritik ist erlaubt und teilweise erwünscht aber ohne Hintergrundwissen ist es einfach unqualifiziert.

Daher kann man mir bei Vorschlägen gerne eine Mail senden - oder sich hier verewigen.
Ich freue mich über beides.

Viele Grüße
Thomas
Alex Alex schrieb am 29. April 2017 um 16:46:
Guten Tag,

ich frage mich, welche Debatte du losgetreten hast. Ich habe bis heute nur mal was im BR Radio am Anfang deiner Tour gehört. Ansonsten nichts!!
Die wichtigen Frauen u. Männer hier in diesem Lande, habe noch keine Debatte geführt. Jedenfalls habe ich nichts gehört.
Also in diesem "Zirkus" bist du eine Maus die in der Manege bei der Löwenvorstellung am Stroh knabbert. Hat jemand die Maus gesehen?

Wie ich schon geschrieben habe, ich bin schon mal 3 Monate unterwegs gewesen. In den Alpen waren wir unterwegs sowie davor im Flachen Land. Ich weis was es bedeutet jeden Tag zu gehen.
Habe mich mit meiner Frau vorbereitet.
Hast du eine Vorbereitung gehabt?

Für mich hat sich das bestätigt.
Viel Blabla um nichts.
Wie das heute in dieser Zeit halt so ist.
Großen Wirbel machen, die Medien springen auf, sie haben eine tolle Story, die Auflage steigt es wird mehr verkauft.
Und du bist am Ende der Verlierer bei diesem ganzen Spiel.

Du bist halt fast 60 Jahre und das kann keiner ändern.
Und mit 60 ist man nicht mehr jung.
Mit 60 besteht die Möglichkeit noch vieles zu tun und wenn man vorbereitet ist, besteht die Möglichkeit sogar vom Nordkap bis nach Italien zu laufen.
Aber in einer Saison?
Da die Alpen auch überquert werden müssen.
Und diese sind nicht das ganze Jahr schneefrei.
Vielleicht warst du einfach zu optimistisches und zu wenig vorbereitet. Und hast deine Energie, deine Kraft und deine Körper vollkommen überschätzt. Schade Schade.



Erkenntnis des Tages:
Betrüge dich nicht selber.

viele Grüße
Alex
Andreas Andreas schrieb am 28. April 2017 um 22:21:
Guten Abend,

ja viel geklapper und nix. Mit dem Aufwand wäre ja schon eine eigene Existenz aufgebaut. Ich habe weil icht keiner wollte mit nix angefangen und bin jetzt über 20 Jahre selbst + ständig unterwegs. Mit und neben mir noch weitere 4 Kollegen. Schon mal überlegt wie viele Leute sich hier im Osten teilweise mehrfach neu erfinden mussten. Alles Weicheier aus den gebrauchten Länder - sorry das musste mal raus 🙂

Schöne Zeit an ung und alt

Andreas
Rano64 Rano64 schrieb am 28. April 2017 um 09:48:
Jetzt ist die Sache ja schon ein paar Tage her, aber ich muss gestehen, dass in mir immer noch der Ärger raucht. Zuerst einmal: Als Mann im gleichen Alter mit eher prekären beruflichen Zukunftsaussichten habe ich Thomas sehr gewünscht, dass sein kühner Plan aufgeht und er ein starkes Signal sendet für sich, aber auch für alle anderen in ähnlicher Lage. Und jetzt stehe ich einigermaßen fassungslos vor diesem Scherbenhaufen und frage mich: Wie kann man als gestandener Mann derartig naiv und schlecht vorbereitet an ein solches Projekt gehen? Und dabei kann man eigentlich noch echt froh sein, dass die extreme Wettersituation wenigstens einen guten Grund für das Scheitern geliefert hat. Denn ich bin mir sicher, dass das Projekt auch bei normaler Witterung nicht viel besser ausgegangen wäre. Denn auch an der Elbe ging es ja nicht weiter.

Wie bringt man es eigentlich fertig, eine riesige (mediale) Welle loszutreten und gleichzeitig nicht einmal die elementarsten Vorbereitungen auf die Reihe zu kriegen? Ohne im Thema zu sein, habe ich jetzt nur wenige Minuten suchen müssen, um gleich zwei Seiten von echten Profis zu finden. Mit detaillierten Packlisten, mentalen Tipps und allem drum und dran.

http://christine-on-big-trip.blogspot.de/

und

http://www.mitrucksack.de/

Dazu kommen noch etliche Foren, in denen man sich hätte schlau machen können.

So aber war die Aktion ein echter Bärendienst, mit der eindrucksvoll bewiesen wurde, dass man sich bei älteren Arbeitnehmern eben nicht darauf verlassen kann, dass sie mit Überlegung und Erfahrung ihre Defizite ggü. jungen Kollegen wettmachen können.
Andreas Andreas schrieb am 26. April 2017 um 10:06:
Cara , ich geb dir recht.
Am 20.4. 11:36 hätte es nach meiner Meinung noch ein Erfolg werden können, aber es ging wohl nicht um den Weg. Sorry mein Fehler, hatte falsche Erwartungen !

Viel Erfolg bei deinen weiteren Vorhaben, Thomas
Cara Cara schrieb am 26. April 2017 um 07:46:
Das ganze hier ist doch wirklich nur Zeitverschwendung. Dass man im April nicht im Norden anfängt ist logisch, und jetzt auch noch abbrechen. Viel tamtam um NIChts.
Peter Peter schrieb am 25. April 2017 um 18:53:
Es scheinen hier einige große Verständnisprobleme mit Satz „Der Weg ist das Ziel“ zu haben. Ich denke, dass es das wesentliche einer jeden Reise ist! Auf dem Weg zu reifen, sich finden und sich neu fokussieren! Und die Diskussionen über die Chancen älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt ist doch auch nicht wirklich etwas Neues. Neu war doch nur, dass einer anstatt daheim rumzusitzen und auf die Stütze zu warten, quer durch Europa laufen wollte! Arbeit zu finden ist auch in unserem Alter keine Kunst. Ich denke Thomas muss nur seine Ansprüche etwas zurückschrauben, dann findet er auch wieder Arbeit. Den Bonus (mehr Gehalt) den man sich über all die Jahre in der alten Firma erarbeitet hat, den zahlt einen bei einem zwangsläufigen Wechsel keiner mehr, dafür gibt es zu viele junge Einsteiger die für weniger Anfangsgehalt arbeiten. Und mit dem Vorzug „Erfahrung“ kann er nach dieser Pleite auch nicht wirklich punkten. Für mich war diese Tour aus der Sicht eines Arbeitgebers leider eine einzige Negativbewerbung!
Mrs. Cheeky Hobson Mrs. Cheeky Hobson schrieb am 25. April 2017 um 11:14:
Lieber Thomas,
es tut mir sehr Leid, dass Du Deine Reise abbrechen musstest, zumal ich gehofft hatte, Deine Reiseerlebnisse hier lesen und mit Dir teilen zu können. So ist es sprichwörtlich dumm "gelaufen" ! Andererseits bewundere ich Deinen Mut, Deine Ausdauer und selbst den letzten Schritt, der Dich zur Aufgabe veranlasst hat. Hut ab !!! Vielleicht ist gar nicht mal der "Weg" das Ziel, sondern eher die äußerst wichtige und bis dato nicht öffentlich geführte Debatte "Job Ü50", die Du losgetreten hast. Viele glauben sicher, dass dies nur in Deutschland ein Problem darstellt, während es sich hier in Spanien - und ich befürchte, in allen anderen europäischen Länder ebenfalls - rasant breitgemacht hat und wie ein Damoklesschwert über unser aller Köpfe schwebt. Bitte lass diese Debatte nicht einschlafen, häng sie Dir als Banner ans Revers und mache weiter, in welcher Form, Art & Weise auch immer ! Ich hoffe von Dir weiterhin zu hören, bzw. zu lesen und wünsche Dir alles Gute & viel Erfolg !!!
Michael Wolters Michael Wolters schrieb am 25. April 2017 um 08:09:
Lieber Thomas,
Viele Menschen sind von Deinem Enthusiasmus und Deinem Mut begeistert. Deine mentale Stärke fußt auf einem reichen Erfahrungsschatz, weshalb Du mit der Planänderung besser umgehst als viele andere hier, die von Aufgeben und Niederlage schreiben. Nichts im Leben folgt einer Ideallinie und das Wetter hat Dir in diesem Jahr ganz besonders übel mitgespielt, bis zum Alpenrand reichen heuer die polaren Frostausläufer, die Medien berichten ber Jahrhundertschäden. Enstprechend außergewöhnlich kalt ist es daher auch in Skandinavien, man vergleiche nur einmal die Wetterstatistiken der vergangenen Jahre. Dies allein haben viele Nörgler schon nicht begriffen, die Nordnorwegen zu kennen glauben und der Meinung sind, dort herrsche das ganze Jahr über Dauerfrost. Zu allem Ungemach spielen nun Dein Rücken ( ich schätze, dort fußt die Ursache für das Taubheitsgefühl in der Hüfte ), Dein Knie und auch Dein Fuß bei einem Rucksackgewicht von 25 bis 30 Kilogramm nicht mehr mit. Das ist allerdings weniger eine Frage des Alters, auf dem Jacobsweg beispielsweise ereichen weit weniger als 50 Prozent der Pilger aller Altersklassen ihr Ziel Santiago nicht. Auch bei der Bundeswehr bilden sich in der Grundausbildung nach den Märschen mit weit weniger Gepäck lange Schlangen junger Menschen vor der Sanitätsstaffel. Deine mentale Stärke ist das, was auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist und in diesem Punkt hast Du es Allen bewiesen, allein dies sollte ausreichen, um Dich als geschätzten Kollegen und als vorbildlichen Angestellten einzustellen.
Thymsen Thymsen schrieb am 24. April 2017 um 20:22:
Ich habe die Reise mit großem Interesse verfolgt und finde es schade, dass sie nun schon vorbei ist. Die Gesundheit geht aber vor. Meinen Respekt für den Mut, dieses Mammutprojekt anzupacken! Und: Scheitern ist kein Makel. Egal, was andere sagen. Einfach überlegen, wie Sie Ihr Ziel vielleicht beim nächsten Mal doch noch erreichen können. Alles Gute für Sie.
Andreas Andreas schrieb am 24. April 2017 um 19:49:
Hallo Thomas,

mein Beileid, dass du dein Projekt abgebrochen hast!
Je mehr Details du von dir gegeben hast, desto mehr habe ich mich gewundert, dass jemand so unbedarft handelt. Medial hast du viel erreicht und auf ein gesellschaftlich wichtiges Thema die Aufmerksamkeit gelenkt.
Leider scheint dir die mediale Basis wichtiger und zielführender gewesen zu sein als ein adäquate Vorbereitung deiner Wanderung, die die Leistungsfähigkeit von Ü50 beweisen sollte.

Eindrucksvoll in Erinnerung bleibt mir jemand der los läuft ohne entsprechende Kenntnisse des Wetters in nördlichen Regionen. Jemand, der meint leistungsfähig wie eine Ameise im Tragen eines total überladenen Rucksacks zu sein. Kardinalsfehler, die ein lebenserfahrener Ü50 macht! Tut mir leid, aber du hast arbeitssuchenden Ü50 mehr geschadet als es dir vielleicht aktuell bewusst ist. Und wenn diese wenigen Tage deiner Reise ausreichen viel über dich selbst zu gelernt zu haben, dann drängt sich mir die Frage auf wie es um deine Reflexionsfähigkeit in der Zeit davor bestellt war?

Trotzdem wünsche ich Dir, dass du schnell einen Job bekommst und nicht in den nächsten Aktionismus verfällst!

Cheers,
Andreas
Rano64 Rano64 schrieb am 24. April 2017 um 16:13:
Oh je,

was für ein Debakel! Leider war ich ja erst beim Start auf die HP gestoßen und hatte da schon gehofft, dass 25 kg Rucksack eine Falschmeldung sein mögen. Das kann man als 20jähriger tragen, aber nicht in unserem Alter.

Aber Kopf hoch! Es kann nicht alles klappen. Wünsche dir jedenfalls, dass du bald einen passenden Job findest.

Grüße
R.
Eberhard Schmidt Eberhard Schmidt schrieb am 24. April 2017 um 14:44:
Hallo Thomas,
das ganze war mit zu viel Schaum, viel zu viel Schaum angesetzt. Schade. Da hätte etwas draus werden können.
Auch kann ich nicht erkennen was Du jetzt gelernt hast.
Das Ziel, Aufmerksamkeit auf die "Altgedienten", deren Erfahrung, Gelassenheit und Weitsicht zu richten, hast Du gründlich vergeigt. Nimm in Zukunft eine Spur schmaler und bereite dich besser vor.
Ich wünsche Dir alles Gute.
Gruß aus Thüringen
Thomas Rohrmann Thomas Rohrmann schrieb am 23. April 2017 um 12:09:
Schluss aus und vorbei

Die Gesundheit spielt nicht mehr länger mit
Da mein Knöchel und mein Knie nicht mehr länger zu täuschen sind bin ich heute nach zwei Stunden ausgestiegen
Ich will ja noch arbeiten können
Vielen vielen Dank für die unglaubliche Unterstützung von allen und später mehr über die Details und warum es doch nicht vergebens war
Euch allen nochmals ein riesiges Dankeschön
Thomas Rohrmann
Brigitte Brigitte schrieb am 23. April 2017 um 11:51:
Liebe Vroni, eine berechtigte Frage:
"Wen suchen die Arbeitgeber" junge gut ausgebildete Leute bekommen wenig Chancen, man denke noch an die vergangenen Artikel über die Praktikumsgeneration. Ältere Arbeitnehmer werden gerne in den Niedriglohnsektor bei Zeitarbeitsfirmen abgeschoben, trotz jahrzehntelanger Erfahrung und guter Ausbildung.
Passt mit dem angeblichen Fachkräftemangel in Deutschland irgendwie nicht zusammen. Deswegen finde ich die Idee der Reise, das öffentliche Bekanntmachen und diese Seite eine prima Idee. Wir die betroffenen Bürger, die Jungen und die Älteren sollten viel mehr Wirbel veranstalten um auf diese prekäre Lage aufmerksam zu machen.

Dem Initiator weiterhin eine gute Reise und viele positive Erfahrungen.
Sollten sie jemals ein Buch über ihre Reise veröffentlichen wäre ich der erste Käufer.

Brigitte
Thomas Rohrmann Thomas Rohrmann schrieb am 21. April 2017 um 13:38:
Hallo Norbert
Ich glaube nicht, das man im Moment alle Äußerungen von mir auf die Goldwaage legen
Schließlich wäre ich nicht mehr unterwegs wenn ich nicht daran glauben würde das es noch eine tolle Sache werden kann
Nehmt die Sache doch bitte nicht erster als ich
Viele Grüße
Thomas 😎
Norbert Norbert schrieb am 21. April 2017 um 13:09:
Hallo Thomas,
einige Passagen aus Deinem letzten Tagebucheintrag (20.04) haben mich doch etwas nachdenklich werden lassen, ob meine bisherige Sichtweise richtig war? Du schreibst… „Ob es mir nun Spaß macht ist mir völlig egal. Ich will es entweder nur so schnell als möglich zu Ende bringen oder wenn es nicht mehr geht AUFGEBEN“ Sorry… wenn Du so denkst, warst Du unabhängig von den Umständen meines Erachtens schon gescheitert, bevor Du am Nordkap aus dem Bus gestiegen bist. Ich habe in meinem ersten Gästebucheintrag geschrieben „Der Weg ist das Ziel“! Schon vergessen… Du wollest Dir auf Deinem Weg etwas Zeit nehmen für interessante Begegnungen etc. Jetzt aber bist Du geistig schon am Ziel und der Weg wird für Dich zur Qual werden! Deshalb sage ich in meinem letzten Eintrag "Hör jetzt auf bevor Dich alle nur noch bemitleiden“, denn das wäre noch schlimmer wie nicht ankommen.
Peter Peter schrieb am 20. April 2017 um 20:07:
Hallo Thomas,

Dein, Projekt Across Europe for one job, ist noch immer richtig und wichtig!

1. geht´s immer noch across Europe und 2. geht´s noch immer um Deinen Job.

Pläne zu ändern - bzw. den Weg um ein Ziel zu erreichen den Eventualitäten des Lebens anzupassen ist weder ein Scheitern noch Grund für Verzweiflung.

Hakuna Matata oder es gibt keine Probleme - nur Herausforderungen denen Du dich stellst und auf die Du reagierst.
Also Ziel fokussieren, durchatmen, wieder auf´s Pferd und go - Du schaffst das für Dich und alle Anderen - das Ziel das Ziel und nicht nur der Weg!

Beste Grüße, mentale Power und weiterhin allen Mut

Peter
Thomas Thomas schrieb am 20. April 2017 um 19:32:
Hallo Frank, hallo Norbert.

Sorry, aber noch bin ich unterwegs.
Keine Ahnung wie lange aber es ist noch nicht vorbei.
Und der Punkt mit der Presse war doch super, sonst hätte die Diskussion über das Thema ältere Arbeitssuchende doch gar nicht mehr interessiert.
Wenn ich hierfür als Aufhänger herhalten müsste, o.k.
Also, ich bin selbst gespannt wie weit ich noch komme 😉
Ganz liebe Grüße an ALLE für Eure Motivation
Thomas
Andreas Andreas schrieb am 20. April 2017 um 11:36:
Warum die Flinte ins Korn werfen?
Mit der bis jetzt schon gewonnenen Erfahrung ist nur die Richtung und die Zeitvorgabe und das Rucksackgewicht zu überdenken.
Ab Anfang Mai von Messina startend, kann man es vor dem Wintereinbruch über die Alpen schaffen und ab dem zeitigen Frühjahr nach der Überwinterung im eigenen Haus ist bis Oktober
auch das Nordkapp möglich.
Ach ja,12-15 kg müssen reichen,weniger Rucksackgewicht wäre noch besser.
Bin weiter sehr an dem Projekt interessiert.Viel Erfolg, träume seit Jahren von ähnlichem, aber bin mit 58Jahren noch in einem guten Job.
Frank Frank schrieb am 19. April 2017 um 19:12:
Hier der Link bei Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=UDFPyaIWUUc
Frank Frank schrieb am 19. April 2017 um 19:11:
Ich kann Norbert nur zustimmen. Ich habe Verständnis, dass du unter diesen Umständen die Tour nicht mehr fortsetzen kannst. Aber jetzt die Tour doch noch irgendwie fortzusetzen macht für mich keinen Sinn mehr. Die Story ist vorbei. Denk dir was Neues aus und ziehe das dann auf jeden Fall durch. Wenn es dein Ziel war zu Fuß zu gehen, darfst du auf keinen Fall mit dem Bus fahren und auch keine Teilstücke dann weglassen. Du musst es konsequent durchziehen. Ich habe jeden Respekt vor Menschen, die sich auf so ein Abenteuer einlassen. Ich möchte hier als Beispiel Tim Cope erwähnen. Ein junger Australier, der 3 Jahre unterwegs war mit seinen Pferden und von der Mongolei bis Ungarn ritt, insgesamt 10000 km. Ich habe oben mal einen Youtube Link als Website eingefügt.
Norbert Norbert schrieb am 19. April 2017 um 16:49:
Das Ende kam jetzt etwas abrupt aber ich denke , dass es aus Deiner Sicht die richtige Entscheidung war! Und ob Du eine Versager bist entscheidest nur Du (Kopfsache) ganz allein!
Wie von Dir selber bereits richtig analysiert, hast Du durch den ganzen Rummel (Presse etc.) den Du im Vorfeld veranstaltet hast, unnötig Druck aufgebaut. Ich denke wenn Du die Tour etwas leiser begonnen hättest und bei erfolgreichem Fortschritt immer lauter geworden wärst -die Medien hätten sich noch früh genug auf Dich gestürzt- wäre das die bessere Wahl gewesen.
Durch den Tour Abbruch (die Umständen interessieren sowieso bald keinen mehr) wird Dein Motto "die Leistungsfähigkeit unserer (I'm 60) Generation" nun natürlich zum absoluten Bumerang für Dich 😜!
Ich kann Dir nur raten Deine weiteren Reispläne diesbezüglich nochmals zu überdenken, da dieses Motto meines Erachten nun absolut verbrannt ist und der restliche Reiseabschnitt in den Süden dann schon mehr unter das Motto
" Ich bin dann mal weg". fallen würde!
Schade... ich hätte Dich gerne noch etwas weiter begleitet auf Deiner ungewöhnlichen Reise.
Wie viele andere habe auch ich schon immer ein bisschen von so einer Reise geträumt ! Letztendlich fehlt mir dazu aber einfach die Entschlossenheit es einfach anzugehen und solange ich noch eine Ausrede (einen gutbezahlten Job) habe, werde ich diese Entschlossenheit auch sicherlich nicht aufbringen!
Ich wünsche Dir alles Gute!
Hans Hans schrieb am 19. April 2017 um 14:59:
Hallo Thomas, viel Erfolg auf Deinem Weg. Vorschlag meinerseits, vielleicht kannst Du den skandinavischen Teil Deiner Reise im nächsten Jahr ab Mitte Mai absolvieren?

Arbeitsmarktpolitik aktuell in Deutschland:
Die IG Metall höhlt das erst vor kurzem beschlossene Gesetz zur Leiharbeit (max. 18 Monate) aus. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Wozu brauchen wir noch Gewerkschaften, wenn diese vor den Arbeitgebern dermassen buckeln?
Artikel auf Spiegel Online
Ausnahme vom Gesetz IG Metall stimmt Zeitarbeit bis zu vier Jahren zu
Rainer (bald 68) Rainer (bald 68) schrieb am 19. April 2017 um 09:56:
"Der Weg ist das Ziel" klingt gut, ist gut, kann aber nicht heißen: ich laufe mal los, und mach dann meine Erfahrungen. Ohne intensivste Vorbereitung ist ein solches, eigentlich bewundernswertes Vorhaben, wohl zum Scheitern verurteilt. Zumindest wird der Weg dann ein anderer. Die naive ("überraschende") Begegnung mit der völlig unterschätzen Arktis kündigt sich schon in deinem Wegeplan an. Du startest überhaupt nicht auf der Nordkapinsel und läufst eigentl. parallel zu (für Fußgänger gesperrten) Schnellstraßen. Egal, wie dein weiterer Wanderweg verläuft, 7000 km (?) werden es wohl nicht mehr. Zumindest wirst du deinem selbst definierten Grundsatz gerecht: die Jungen mögen schneller sein - die Erfahrenen kennen die Abkürzungen. .
Thorsten Thorsten schrieb am 19. April 2017 um 09:30:
Hallo Thomas,
hast ja ausgesprochen Pech mit dem Wetter. In Deutschland ist es leider momentan auch ziemlich kalt, wie du sicher schon mitbekommen hast. Ab dem Wochenende wird es aber hoffentlich wenigstens erträglich für dich.
Hab auch schon die ein oder andere Tour hinter mir (siehe Webseite), weiß wie das ist wenn man friert und kann deine Entscheidung natürlich nachvollziehen. Wenn man nicht auf solche Verhältnisse eingestellt ist (genügend warme Klamotten/Schlafsack) macht es keinen Sinn stur weiterzumachen. Das einzige was du dir vielleicht vorwerfen kannst ist, dass deine Planung etwas idealisiert war. Aber sei's drum. 😉 Wichtig ist, dass man flexibel auf sowas reagiert, denn oft klappt es leider nicht so wie man es sich vorgestellt hat. Das habe ich auf meinen vielen Touren leider auch lernen müssen.
Wünsche dir weiterhin eine gute Tour und lass dich nicht entmutigen, du schaffst das schon.

Viele Grüße,
Thorsten
Michael Wolters Michael Wolters schrieb am 19. April 2017 um 07:12:
Vor Frost keinen Schlaf zu finden, stellt die sicher größte psychische Belastung dar, auch die latente Angst vor dem Erfrierungstod. Sollte es auch nur einen einzigen Kritiker geben, der meint, er würde dies unbeschadet überstehen, darf er dies gern selbst beweisen, bevor er seinen Kommentar dazu abgibt.
Norbert Norbert schrieb am 17. April 2017 um 17:21:
Hallo Thomas,
ich schaue ab und zu auf Deinem Blog vorbei. Ist ja leider bisher nicht so gut gelaufen 🙁 Was ich aber gut finde, dass Du dich nicht verbissen an den Dir vorgenommen Ablauf geklammert hast, sondern flexibel auf die Situation reagiert hast! Aus meiner Sicht macht dies Dein Vorhaben und Deine Botschaft noch wertvoller bzw. menschlicher, da es zeigt, dass das Scheitern und sich immer wieder neu zu justieren zum Leben gehört.
Außerdem ist es sicherlich auch heilsam für jene, die ich das Ganze schon all zu romantisch vorgestellt haben!
Wie bereits gesagt
Vroni Vroni schrieb am 17. April 2017 um 15:41:
Hallo Thomas,
danke für die Inspiration und allen Respekt für Ihren Kämpfergeist. Ich befinde mich momentan in einer ähnlichen Lage (und komme auch aus Bayern), allerdings am anderen Ende der Karrierelaufbahn. Ich bin 25 und komme frisch von der Universität. Mir fehlt Praxiserfahrung, die mir aber auch niemand geben will. Ihre jahrelange Erfahrung wiederum wird auch nicht wertgeschätzt. Wen also suchen Arbeitgeber? Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und ein Ende dieser Doppelmoral.
Michael Wolters Michael Wolters schrieb am 15. April 2017 um 09:31:
Beim Lesen des Tagebuchs kann man förmlich Thomas´ Strapazen nachvollziehen, die frostige Kälte und der schwere Rucksack machen es nicht erträglicher. Aber lass das Kilometerzählen, nur das Ankommen zählt!
Hopy Hopy schrieb am 14. April 2017 um 13:53:
Anlässlich des 60. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge wurden vor einigen Tagen in Rom mit viel Tamtam die Erfolge der Europäischen Union gefeiert.

Laut Art. 3 des EU-Vertrages ist das Ziel der Union, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.

"(3) Die Union errichtet einen Binnenmarkt. Sie wirkt auf die nachhaltige Entwicklung Europas auf der Grundlage eines ausgewogenen Wirtschaftswachstums und von Preisstabilität, eine in hohem Maße wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft, die auf Vollbeschäftigung und sozialen Fortschritt abzielt, sowie ein hohes Maß an Umweltschutz und Verbesserung der Umweltqualität hin. Sie fördert den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt."

Ich frage mich, was die Norweger wohl denken, wenn nun plötzlich ein stattlicher Mann, mit bester Gesundheit, aus dem einstigen Wirtschaftswunderland, mit einem großen Schild auf dem Rücken, auf der Suche nach Arbeit bei ihnen auftaucht.

Zumindest sehen Sie mit eigenen Augen, dass es noch Deutsche gibt, die aus altem Holz geschnitzt sind und sich so schnell nicht unterkriegen lassen.
Uschi Uschi schrieb am 14. April 2017 um 09:16:
Lieber Thomas, ich wünsche dir alles Glück, viele schöne Momente und viel Erfolg auf deiner Reise 🙂 ich bin wie viele auf die Seite gestoßen, auch ich befinde mich derzeit in der gleichen Lage. Bin aber in Kürze 61 Jahre und mache die gleichen Erfahrungen. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Pass gut auf dich auf! Ich finde es ganz toll was du machst! GLG
Hopy Hopy schrieb am 13. April 2017 um 21:52:
Na ja, Norbert und Alexander,

das kann man sehen wie man will. Warum soll Thomas denn keine Einladungen annehmen? Wenn herzliche Leute, die es Gott sei Dank noch gibt, ihn entlang seiner Route zum Übernachten und vielleicht auf ein Essen einladen, können daraus sehr wertvolle Freundschaften entstehen. Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe Freunde durch solch spontane Gastfreundschaft kennengelernt (auch im Ausland), die ich nicht mehr missen wollte. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Zum Glück hatte ich meine anfänglichen Bedenken schnell über Bord geworfen.

Ich finde es schade, wenn man Thomas davon abhalten will, sich auf solch eventuell sich ergebenden Freundschafen einzulassen. Er scheint mir auch gar nicht der Typ zu sein, der sich neun Monate lang mutterseelenallein auf einen Selbstfindungstrip begeben will oder muss.
Alexander Alexander schrieb am 13. April 2017 um 20:19:
Hallo Thomas.

Den besten Beitrag den ich hier gelesen habe ist von Norbert (schrieb am 13. April 2017 um 12:59)

Für mich steht viel Wahres in diesen Zeilen.

Die Menschen die aus ihrem TV Sessel schreiben und dich bewundern, sitzen immer noch im Sessel und Träumen. Du bist einen Schritt weiter. Du bist unterwegs.

Vor ein paar Jahren bin ich mit meiner Frau von unserem Heimatdorf in Franken bis Kandersteg (Schweiz) gelaufen.
Über viele Gipfel bis wir angekommen sind.

Für uns war diese Zeit sehr lehrreich. Lehrreicher als der Beste Job.
Alle Menschen laufen dem Ziel hinterher eine Job zu haben. Es gibt mehr auf dieser Welt als Arbeit.

Ich wünsche dir Alles Gute, wenig Blasen und viel Gesundheit.

Alexander
Thomas Thomas schrieb am 13. April 2017 um 15:04:
Hallo Thomas,
eine tolle Idee. Nicht lang schnacken, sondern machen. Ich drücke die Daumen und wünsche viel Glück und immer den richtigen Weg. Behalte die Nase im Wind.
Beste Grüße
Thomas
Doris Doris schrieb am 13. April 2017 um 14:57:
Hallo Herr Rohrmann,
ich finde Ihre Idee genial und wünsche
Ihnen ganz viel Glück dabei.
Viele Grüße
Doris
Hopy Hopy schrieb am 13. April 2017 um 14:55:
An alle Betroffenen, die mit über 50 oder auch schon mit 45 keinen Job mehr finden!

Warum startet ihr nicht eine Europäische Bürgerinitiative, mit der [i]ihr von der EU-Kommission verlangt, dass sie eine EU-Verordnung verfasst und in Kraft setzt, die alle Europäischen Unternehmen verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz ihrer Belegschaft mit europäischen Bürgern im Alter von über 45 - 50 Jahren zu besetzen und sie mit abschreckenden Sanktionen bedroht, wenn sie zuwider handeln?

http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome?lg=de

Gemäß Charta der Grundrechte der Europäischen Union haben alle EU-Bürger ein Recht auf Arbeit

Artikel 15
Berufsfreiheit und Recht zu arbeiten

(1) Jede Person hat das Recht, zu arbeiten und einen frei gewählten oder angenommenen Beruf auszuüben.

(2) Alle Unionsbürgerinnen und Unionsbürger haben die Freiheit, in jedem Mitgliedstaat Arbeit zu suchen, zu arbeiten, sich niederzulassen oder Dienstleistungen zu erbringen.

http://www.europarl.europa.eu/charter/pdf/text_de.pdf
Norbert Norbert schrieb am 13. April 2017 um 12:59:
Hallo Thomas,
bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen. Ja viele springen geistig auf deinen Zug auf und finden toll was du jetzt machst! Aus dem Sessel im warmen Wohnzimmer lässt sich das auch sehr gut beobachten und man wollte das ja auch schon immer mal machen, hatte aber nie Zeit, denn da war ja der Job an den wir alle so hängen...
Ich kann Dir nur raten, schalte diesen ganzen Käse hier ab und vergeude Deine wertvollen Zeit nicht mit uns.
Halte Dich fern von den ganzen Einladungen (Übernachten Essen etc.) hier und lass Dich nicht jetzt schon komplett verplanen.
Das Einzige was es auf dieser Reise für Dich zu finden gibt,
bist Du selbst!
Der Rest kommt von selbst, denn
wir sehnen uns so sehr nach dem Außergewöhnlichen, dass jeder nach Deiner Reise davon was abhaben möchte!
N
"DER WEG IST DAS ZIEL"
Michael Wolters Michael Wolters schrieb am 13. April 2017 um 07:01:
Guten Morgen Thomas,
Ich hoffe, Du hattest eine frostfreie Nacht im Hostel. Bei uns in Deutschland geht über der geschlossenen Wolkendecke gerade die Sonne auf. Gutes Gelingen auf Deiner heutigen Etappe, wir sind gespannt, was Du heute Abend berichtest.

LG, Michael
jobcircle45+ jobcircle45+ schrieb am 12. April 2017 um 18:49:
Lieber Herr Rohrmann,

Hut ab vor Ihrem Vorhaben. Es ist sowohl mutig wie ungewöhnlich. Aber dennoch einfach eine faszinierende Idee. Ihre Beweggründe sind sehr gut nach zu vollziehen und auch Ihre "Wut" darüber, wie wenig heute Wissen und Expertise in der Arbeitswelt geschätzt wird.
Genau dies war auch unsere Motivation mit jobcircle45+ ein Business-Netzwerk für berufserfahrene Professionals 45+, die im besten Alter beruflich nochmal durchstarten müssen, zu gründen.
Es ist unglaublich, wie sehr immer noch Theorie und Praxis bei Unternehmen auseinander klafft - trotz demographischem Wandel und angeblichem Fachkräftemangel. Letztlich führt es dazu, dass qualifizierte und erfahrene Bewerber nur aufgrund ihres Alters ab Mitte/Ende 40 nur noch schwer Zugang zu suchenden Unternehmen finden und meist gar nicht zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden.
Es ist ein zunehmend präsenter werdendes Thema, von dem sehr viele Menschen in unserer Gesellschaft betroffen sind. Dieser Gruppe eine "Stimme" zu geben ist unser Anliegen als Community und Netzwerk. Und gerade deswegen sind wir auch beeindruckt von Ihrem Vorhaben, dass auf dieses Thema ebenfalls aufmerksam macht.
Wir werden Sie auf jeden Fall weiterhin virtuell begleiten und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Erreichen Ihres persönlichen Ziels - einen neuen herausfordernden Job!!
Abgesehen davon aber, werden Sie für sich selbst eine Vielzahl an Erlebnissen und Erfahrungen machen, die diese Reise wert sein werden. Ihnen alles Gute und viele positive Erlebnisse. Ihr jobcircle45+ Team
Charlene Wolff Charlene Wolff schrieb am 12. April 2017 um 15:26:
Möge die Übung gelingen!
EB EB schrieb am 12. April 2017 um 13:22:
Lieber Herr Rohrmann,

viel Erfolg bei der Wanderung und vor allem beim Finden eines neuen Jobs. Ihre Frustration kann ich sehr gut nachempfinden. Mit 45+ können die Chancen auf einen neuen Job nicht schon vorüber sein. Die kalte Ablehnung gegenüber erfahrenen Menschen ist für mich einfach nur dummj, ein Armutszeugnis der Gesellschaft. Sicher haben wir einen höheren Preis als jemand frisch von der Uni o. ä. Aber unsere Berufs- und Lebenserfahrung ist "priceless". Ich merke immer wieder, wie man mit Erfahrung in vielen Arbeitssituationen selbsbewußter und ehrlicher agieren kann als Menschen, die noch nicht so viele Jahre auf dem "Buckel" haben, was einem Unternehmen einen entscheidenden Vorteil verschafft. Alles Gute und herzliche Grüße Eckhart
Betina Fischer Betina Fischer schrieb am 12. April 2017 um 11:41:
Hallo Thomas,

ich habe heute von deinem Vorhaben gelesen und wünsche dir ganz viel Erfolg und Durchhaltevermögen dafür.
Dass du ein Profi im Vertrieb bist, hast du mit der Presseberichterstattung bereits bewiesen. 👍
Vermutlich wirst du schneller einen neuen Job haben, als dir lieb ist 😉
Was ich wirklich prima finde an deiner Aktion ist, dass du damit ein Umdenken in der Personaleinstellungspolitik der Unternehmen erreichen möchtest.
Diese Diskussion muss man am Leben halten. Denn was nutzt es den Menschen, wenn die Rente erst ab 67 beginnt, sie aber schon ab 45 aufwärts zum alten Eisen gehören.
Ich werde deine Tour virtuell verfolgen und bin gespannt auf deine Berichte.
Toi, toi, toi und alles Gute für dich
Betina
Josef Kittl Josef Kittl schrieb am 11. April 2017 um 18:40:
Nachtrag zu meinem Eintrag:
Ich werde diesen Monat ebenfalls 57!
Josef Kittl Josef Kittl schrieb am 11. April 2017 um 18:38:
Hallo Thomas,

ich finde Deine Idee super. Allerdings gibt es auch noch andere Möglichkeiten eine feste Arbeitsstelle zu ergattern.
Auch ich hatte vor Jahren das Problem keine feste Stelle im Vertrieb zu erhalten. Ich habe mich kurzerhand selbstständig gemacht und bin seit 1998 bei meinem ehemaligen Auftraggeber in Festanstellung.
Ich war von 1994 - 1997 als Freelancer unterwegs.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viele Kontakte während Deiner Reise und hoffe, dass Du die Strecke auch gesundheitlich durchhälst.

Gruss
Josef
Andreas Andreas schrieb am 11. April 2017 um 17:55:
Hallo Thomas,

prima das es solche Menschen und Ideen gibt.

Ich (55) hatte nach einem Unfall schon mit 40 keine Chanche mehr auf eine sinnvolle Anstellung. Nun mache ich selbst etwas. Nicht nur witzig - aber auch eine Möglichkeit. Dabei immer nur darauf achten nie von einem Auftraggeber abhängig zu sein. Dann kann wenig schief gehen. Und den Taschenrechner nicht zu weit weg legen.

Jugend wird überschätzt. Wir alten Männer (Frauen natütlich auch) haben Erfahrung und Ruhe. Früher waren Kollektive (ich Ossi) immer gemischt. Alt und Jung und oft Mann und Frau. Da waren gewisse soziale Abläufe immer garantiert. Die unbestrittenen Qualitäten der Jahrgänge und Geschlechter haben sich dann oft gut ergänzt. Heute zählt nur höher, schneller und weiter - aber wohin soll die Reise gehen.

Ich wünsche Dir eine gute Zeit auf dem Weg.

Andreas
Rüdiger Rüdiger schrieb am 11. April 2017 um 15:09:
Hey Thomas,

habe gerade auf Spiegel Online von Deiner Aktion gelesen und finde sie wirklich großartig.

Bin zwar "erst" 50 und mit festem Job gesegnet war aber lange freiberuflich tätig mit wechselnden Auftraggebern und kann Deinen Wunsch nach einem festen Job gut nachvollziehen.

Ich wette nach dieser Aktion stapeln sich die Anfragen, die Du dann lächelnd ablehnst weil Du als freier Coach und Vortragender genug verdienst.

Viel Glück und ich verfolge Dein Tagebuch gespannt.
der Bär der Bär schrieb am 11. April 2017 um 14:46:
Hallo Thomas, gerade habe ich Ihre Internetseite entdeckt und schon viele der Kommentare gelesen.
Es war vor 15 Jahren als ich mich wegen einer existentiellen Krise alleine zu Fuß auf den Weg machte. Es waren nur 500 km, es waren wichtige und gute 500 km. Seit dieser Zeit mache ich mich immer mal wieder auf eine längere Wanderung auf und seien es nur 100 km. Sie sind mir eine „Energiesammelzeit“ geworden.
In den ersten 3-6 Tage wird das Gehen immer schwere, die Hüften und die Knie finden das nicht so gut und vor allem der Rucksack drückt. Und dann spielt plötzlich alles keine Rolle mehr! (aber eine Bitte habe ich, am Anfang nicht zu viel laufen, besser ist langsam die Strecken zu steigern)
[i]Frank schrieb am 10. April 2017 um 15:27:
Ich wuensche viel Erfolg und gebe nie auf!!! Ich habe gelesen, dass du zu Beginn mit 25 kg laufen willst. Ich hoffe
das ist eine falsche Information....[/i]
Auch ich hoffe, dass die 25 kg nicht stimmen, ich hatte 10 kg + Trinkwasser und das war genug.
Das Gehen zu Fuß, der Kontakt zur Erde, die Pflanzen und Tiere denen wir begegnen, das Ausgesetzt sein von Wind und Wetter, von Regen, Kälte und Hitze lassen uns (vielleicht) erkennen, was uns wirklich wichtig ist!
Wir sind alle auf einer Wanderung! Nicht alle wandern auch physisch, das hilft meiner Meinung aber erheblich, damit wir uns selbst besser kennenlernen.
Und irgendwann, vielleicht mitten auf unserer Wanderung, bekommen wir eine Idee von dem, wie es weitergehen kann.
Ich bin mir ganz sicher, auch bei IHNEN geht es weiter und wer weiß, ob es dann nicht von „Süden nach Norden“ geht.
Noch ein Wort zu Europa: auch ich glaube an ein Europa, wie es auch immer aussehen mag!

Sie haben meine größte Hochachtung und ich wünsche Ihnen ein gutes Gelingen!!!!
Viele Grüße vom Bär
Olaf Olaf schrieb am 11. April 2017 um 14:08:
Moin Thomas,
guten Flug erstmal. Altersmäßig bin ich nur kurz hinter Dir, habe aber den "Luxus" einer Festanstellung. Deine Idee ist prima, und die mediale Aufmerksamkeit für Dein Anliegen allgemein und für Dich persönlich sehr viel wert. Vor Dir liegt eine ganz besondere Pilgerreise, und wenn der Jakobsweg Erleuchtung und neue Perspektiven bringen kann, wird das auf Deinem Weg sicher auch gelingen. Du beschreibst in Deiner Idee, dass Du überall arbeiten würdest, aber ich schließe mich einem Vorredner an: wenn es "geht" entscheide Dich erst in Messina, ob Du und welches der Jobangebote Du annehmen möchtest. Wahrscheinlich wird auch in Deinem Fall der Weg zum Ziel und Du kannst Dir eine unabhängige Selbstfinanzierung aus Deiner Reise organisieren. Buch, Film, Karriere als Coach - so Vieles ist möglich. Freunde von mir haben über einen Segelurlaub ein Buch geschrieben - eine Mischung aus Reisebericht, Kochbuch und Beziehungsratgeber. Almost anything goes. Denn wir, die "sicher Angestellten" träumen von der großen Unabhängigkeit, sind in Gedanken bei Dir und wären - ich zumindest - allein doch nicht auf die Idee gekommen. Wenn Du durch Hamburg kommst, schreib' eine Mail.Ein Abendessen und ein Platz zum Schlafen wird für Dich frei sein. Viel Erfolg!